15.07.2026
Nach halbstündiger Fahrt sind wir am zentrumsnahen Hafen angekommen. Nichts für Sparfüchse: Die Parkgebühren sind gepfeffert! 40 Euro werden für fünf Stunden fällig.
Unser Ziel sind die Festungsinseln Suomenlinna. Das Fährticket ist eine ÖPNV-Tageskarte der Zone AB und mit rund 10 Euro günstig. Am Fähranleger stehen wir am Ende einer ca. 100 m langen Warteschlange. Uffz! Das wird dauern … Nö, die nächste Fähre legt an, alle kommen mit.
Die Helsinki vorgelagerten Inseln wurden beginnend im 18. Jahrhundert befestigt, immer weiter ausgebaut und erst 1973 vom Militär verlassen. Sie zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dass mitten in der Woche solche Scharen von Touristen die Inseln bevölkern, war nicht zu erwarten. Ein steter Wechsel aus Bastionen, Kassematten, Gebäuden, Grünanlagen und Ausblicken in die Schärenwelt sind den Besuch wert. Aber das Highlight – unsere dringende Empfehlung – waren für uns Ambiente, Menü und Service im Restaurant „Adlerfelt“. Die Rundtour absolvieren wir in brüllender Hitze von 28 ° C – für Hesinkier Verhältnisse.






Als Wohltat empfinden wir das klimatisierte Zimmer im Hotel „Fabian“, das wir nach der Rückkehr von den Inseln in Besitz nehmen.
Frisch renoviert und etwas erholt begeben wir uns auf eine abendliche Runde am Kappatori, dem Stadthafen. Auf der Roof-Top-Terrasse des „Allas“ hat man einen wunderbaren Blick über das Hafenbecken. Aber das People Watching hat auch einen hohen Unterhaltungswert …


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