Baltica01 – Mit der Fähre von Travemünde nach Helsinki

13.07.2026

Auf geht’s! Die bisher längste Reise. Vor uns liegen fast sechs Wochen rund um die östliche Ostsee.

Wir beginnen mit einer entspannten Fährfahrt von Travemünde nach Helsinki. Das Einschiffen findet erst spätabends statt und so bleibt Zeit für eine gemütliche Fahrt zunächst nach Schwerin. Gelegenheit, um Vergessenes zu kaufen 🙂 und im Restaurant „Lukas“ zu Abend zu essen (montags geöffnet :-).

Am Terminal in Travemünde sind wir keinesfalls die Ersten, die Warteschlange ist beeindruckend lang. Wichtig: Möglichst gleich in die richtige Reihe fahren: Finnlines, ganz rechts. Am Check-Inn-Schalter liegt alles parat, nur die Ausweise vorzeigen und dann Aufstellung genommen in Lane 3.

Ziemlich pünktlich um elf rollen die ersten PkW auf’s Schiff. Über immer schmaler werdende Rampen landen wir schließlich auf Deck 8. Die Sachen für die Überfahrt geschnappt und ein Deck höher zu unserer Kabine gegangen. Klein, aber fein und mit großem Fenster. Die Uhren auf finnische Zeit eine Stunde vorgestellt, einen Schlummertrunk eingenommen und ab ins Bett.

14.07.2026

Ein deutlich spürbares Vibrieren und Rumpeln deutet mitten in der Nacht darauf hin, dass sich die „Finnlady“ auf dem Weg gemacht hat.

Erfreulich: Frühstück ab neun Uhr. Wir haben das „Mahlzeitenpaket“ gebucht und das üppige Büffet signalisiert: das war richtig!

Der Tag auf See lässt sich bei herrlichem Sonnenschein und mäßigem Wind sehr gemütlich auf dem Sonnendeck mit Lesen und People-Watching verbringen. Wer mag kann Sauna, Fitness-Studie oder Kinder-Welt nutzen.

Zum abendlichen Dinner werden überraschend unsere Mahlzeitenpaket-Karten kontrolliert. Kein Wunder: Das Angebot übertrifft alle Erwartungen! Kreuzfahrtatmosphäre kommt auf, als das Duo Kruuvaus – zwei Damen und ein Roland-Piano – seinen Auftritt beginnt. Sie singen sich kreuz und quer durch die Pop-Hits der 80iger/90iger Jahre.

15.07.2026

Frühstück bereits um acht, maximal bis neun Uhr. Pünktlich um zehn laufen wir in Helsinkis Hafen ein. Unser Parkdeck wird als letztes „geleert“. Spannend und so noch nie erlebt: Rückwärts aus der Lane fahren und dann die Rampe hinunter. Aber alles kein Problem und schließlich haben wir wieder festen Boden unter den Reifen.

Fazit: Ein entspannter Start unserer Reise. Gern zur Nachahmung empfohlen.

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